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Die Inselgruppe Madeira

Die Inselgruppe Madeira befindet sich im Atlantischen Ozean, ca. 1000 km südwestlich von Lissabon und 700 km westlich von Marokko. Zu der Inselgruppe zählen die Hauptinsel Madeira, eine kleiner Insel namens Porto Santo und weitere zwei kleine Inselguppen namens Ilhas Desertas und Ilhas Selvagens, die nicht bewohnt sind. Die Grundfläche Madeiras beträgt ca. 794 km² (ca. 741 km² auf Madeiras und 45 km² auf Porto Santo) und hat ca. 265.000 Einwohner.

Weitere Städte auf der Inselgruppe sind Santa Cruz, Camara de Lobos , Santana, Canico und Machico. Die Einwohner der Inselgruppe sprechen Portugiesisch und gehören zu 94,5 Prozent der römisch-katholischen Kirche an. Die Küstenlandschaft ist bis auf Calheta kaum zum baden geeignet, dieser wurde jedoch künstlich angelegt. Madeira ist wie die Azoren und die Kanarischen Inseln vulkanischen Ursprung. Interessante Felsformationen sind daher im Hochgebirge Madeiras zu finden. Der höchste Berg namens Pico Ruivo mit 1862 Meter ist dort zu finden. Traumhaft ist die Vielzahl der Wasserfälle in Madeiras schroffen Hinterland, in dem sich das Hochmoor Paul da Serra befindet. Mehrere Klimazonen treffen hier aufeinander, im Süden das suptropische Klima, im Norden eher regnerisch.

Madeira

Madeira ©iStockphoto/AnnaBreit

Die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 19 Grad im Winter und 25 Grad im Sommer. Die Artenanzahl von Pflanzen ist auf der sogenannten Blumeninsel sehr vielfältig. Im Laufe der Jahre stieg die Zahl der Pflanzenarten auf Madeira, gleichzeitig sank jedoch die Zahl der Tierarten. 20 % der Grundfläche, ca. 150 km² ist besiedelt von dem Lorbeerwald Laurisilva. Grandiose Ein- und Ausblicke kann man auf den vor ca. 300 Jahren angelegten Wanderwegen erhalten.

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