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Wirtschaftliche Entwicklung Portugals

Die iberischen Halbinsel Portugal war Mitte der 80 Jahre eines der am wenigsten entwickelten Regionen von Westeuropa. Der Wirtschaftliche Aufschwung wurde durch die Anpassungshilfe der Europäischen Gemeinschaft angekurbelt. Die Portugiesen arbeiten zu 70 % in der Landwirtschaft, die nur etwa 10 Prozent des Bruttosozialproduktes ausmachen. Der Anbau von Tomaten, Trauben, Kartoffeln, Mais, Weizen und Oliven gilt als wichtigstes Erntegut. Mittlerweile ist Portugal einer der größten Kork-, Wein- und Olivenölproduzenten.

Dies ist für das Land sehr wichtig. Traditionell hergestellte Töpfe, Ziegeln und Spitzen sind weltweit berühmt. Religion und traditionelle Bräuche spielen in Portugal eine wichtige Rolle. Über 90 Prozent der Bevölkerung gehören der römisch-katholischen Religion an. Das Alltagsleben wird nach den Bräuchen gestaltet. Der wichtigste Wallfahrtsort in Portugal ist Fatima, fast jeder Portugiese macht einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum bekannten Kloster. Eine kleine Minderheit sind die Protestanten. Porto ist die zweitgrößte Stadt in Portugal und liegt im Tal des Douro. Aus dem Namen Porto wird der Portwein abgeleitet. Sehr schöne Portwein-Kellereien sind am Südufer des Douro zu besichtigen.

Portugals Wirtschaft

Portugals Wirtschaft ©iStockphoto/Kagenmi

Das portugiesische Weinanbaugebiet liegt zwischen Amarante und Lamego. Zum kaufen von tollen Portweinen ist Pinhao dem wichtigsten Anbauzentrum genau richtig. In der kulinarischen Küche wird eine abwechslungsreiche Kost von Fisch bis Fleisch und Gemüse geboten. Die Traditionelle Küche bietet Spezialitäten wie „Acorda “ eine Brotsuppe mit Krabben und Knoblauch, “ Arroz Doce“ süsser Reis in verschiedenen Geschmacksrichtungen und natürliche Fischgerichte an. Bei den Portugiesen ist es üblich dass jeder Ort mehrere Schutzheilige besitzt. Jedes Dorf hat seinen eigenen Prozessionen wie den Osterumzug oder der Johannitag.

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