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Die portugiesische Algarve

Die Algarve nimmt unter den Regionen Portugals eine Sonderstellung ein. Zum einen lockt sie mit milden Temperaturen und mehr als 300 Sonnentagen im Jahr. Zum anderen ist sie aber auch die kulturgeschichtlich wohl interessanteste Region des Landes. Schon ihr Name, Algarve, weist auf arabische Einflüsse hin, die das Gebiet im Süden Portugals bis heute prägen.


Algarve, das bedeutet „Land im Westen“, was angesichts der südlichen Lage der Region doch etwas verwundert. Den Schlüssel liefert die Herkunft dieses Namens: der arabische Begriff, Al-Gharb, bedeutet „Westen“ und bezieht sich auf die Lage der Algarve von Andalusien aus betrachtet. Fünf Jahrhunderte lang befand sich die Algarve unter der Herrschaft der Mauren, die der Region neben Bewässerungsmethoden, arabisch anmutenden Ortsnamen und einer typisch arabischen Bauweise auch Unmengen von Feigen- und Mandel-, Orangen- und Johannisbrotbäumen hinterließen, die sie einst für ihre Kalifen anbauten.

Die portugiesische Algarve

Die portugiesische Algarve ©iStockphoto/IrinaSen

Aber nicht nur das arabische Erbe der Algarve fasziniert Jahr für Jahr Millionen von Besuchern. Sie lassen sich verzaubern von traumhaften Buchten, beeindrucken von mächtigen Kastellen und faszinieren von einer so wundervollen wie abwechslungsreichen Landschaft. Besonders der krasse Gegensatz von sanften Sandstränden und bizarren Felsformationen an der Küste, beispielsweise bei Carvoeiro, begeistert viele der sonnen- und erlebnishungrigen Urlauber in dieser Region. Übrigens: die Algarve bietet auch traumhafte Wassersportmöglichkeiten und schöne Marinas. Darüber hinaus ist sie aber auch für ihre erstklassigen Golfplätze, beispielsweise in Penina, Quinta do Lago, Vale do Lobo oder Vilamoura bekannt, die zu den führenden Golf-Destinationen Europas zählen.

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