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Verkehrsmittel in Lissabon

Fähren bestimmten lange Zeit den Puls Lissabons. Sie verbanden Stadtteile mit anderen Stadtteilen, die Hauptstadt mit ihrer Umgebung. Fragt man heute jedoch nach den beliebtesten Verkehrsmitteln, fällt schnell der Begriff Eléctrico, die Straßenbahnlinie 28. Jeder Reiseführer, jeder Touristenguide empfiehlt eine Fahrt mit dieser Bahn, die an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, den schönsten Straßen und Plätzen der Stadt vorbeifährt. Sehr interessant ist aber auch eine Fahrt mit einer der drei Standseilbahnen, die aus dem Stadtbild Lissabons gar nicht mehr wegzudenken sind. Sie verbinden tiefer gelegene Stadtteile mit höher gelegenen. Das besondere an den gelben Schmalspurbahnen ist, dass sie eigentlich ein Zwischending zwischen Standseilbahn und Straßenbahn sind, die je nach Linie eine Steigung von 18-25% bewältigen.


Wer meint, die Pariser Metro mit ihrem Strecken- und Tarifnetz sei schon unübersichtlich, der sollte sich überlegen, ob er sich wirklich in die Lissabonner Metro setzen möchte, deren System noch um einiges komplizierter ist. Am hilfreichsten ist die farbliche Kennzeichnung der Linien, die der Orientierung dient. Aber auch wer nicht Metro fahren möchte, sollte den einen oder anderen Blick in die „Unterwelt“ von Lissabon riskieren. Viele Stationen wurden nämlich seit der Einführung der Metro mit Werken portugiesischer Künstler ausgestattet. Kunstvoll bemalte Azulejos und Skulpturen findet man hier. Nie wiederholt sich ein Motiv, immer handelt es sich um Werke, die einzig zu dem Zweck geschaffen wurden, die Metro-Bahnhöfe mit Kunst und Leben zu erfüllen. Übrigens: Reproduktionen dieser Kunstwerke findet man in vielen Läden der Stadt und auch am Flughafenterminal. Eine Besonderheit ist auch der Elevador de Santa Justa, ein öffentlicher, gusseiserner Aufzug, mit dem man beispielsweise Bairro Alto, das Ausgehviertel erreicht.

Bahn Lissabon

Bahn Lissabon ©iStockphoto/dennisvdw

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