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Terceira

Die zur Gruppe der Azoren gehörige Insel Terceira wird wegen ihrer wildwachsenden Hortensien, deren Blüten das Landschaftsbild maßgeblich prägen, auch die „lila Insel“ genannt. Im Sommer schimmert die ganze Landschaft entlang der Wege und Straßen wegen der Farbenpracht der Blüten im Sonnenuntergang. Auf der lila Insel Terceira finden Besucher für alle Ansprüche das richtige Angebot, um einen erholsamen und abwechslungsreichen Urlaub mitten im Atlantik zu erleben. Teceira bietet eine lange Liste an atemberaubenden Kulturdenkmälern in der Hauptstadt, die den Städten Südeuropas um nichts nachstehen. Naturliebhaber können auf der Insel fernab des städtischen Trubels einen Aktivurlaub der Extraklasse genießen, denn die gesamte Landschaft ist von erloschenen und aktiven Vulkanen, Lavafeldern, Berglandschaften, Höhlen und eindrucksvollen Felsformationen übersät. Wer gerne einen erholsamen Badeurlaub erlebt, kann sich auf den paradiesischen Stränden in der Sonne räkeln und in den Lavabecken entlang der malerischen Küsten das saubere Meerwasser genießen. Leidenschaftliche Wasserratten erkunden in den zahlreichen Tauchgebieten die Flora und Fauna des Atlantik und entdecken mit etwas Glück sogar Wale und Delphine.

Terceira – Ein geschichtsträchtiges Juwel mitten im Atlantik

Als drittgrößte Insel der zu Portugal zählenden Azoren weist Terceira eine Gesamtfläche von etwa 400 Quadratkilometern auf und ist die Heimat von rund 56 000 Menschen. Die fast 1400 Kilometer vom europäischen Festland entfernte Insel wurde im Jahr 1445 von portugiesischen Seefahrern entdeckt und zunächst auf den Namen „Ilha de Jesus Cristo“ getauft. Etwa fünf Jahre nach ihrer Entdeckung ließen sich die ersten Europäer, vor allem Menschen flämischer Abstammung auf Terceira nieder und bauten in ihrer neuen Heimat Praia da Vitória als erste Hauptstadt auf. In den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten siedelten sich immer mehr Menschen aus unterschiedlichen Teilen Europas an, was Terceira einen einzigartigen Dialekt einbrachte, der sich bis heute bewahrt hat. Als erster vom portugiesischen König eingesetzter Lehensherr machte sich der Seefahrer und einflussreiche Schiffskapitän Joao Vaz Corte-Real einen Namen, der im 15. Jahrhundert mehrere Expeditionen nach Neufundland, Grönland und Kanada unternahm und bereits vor Christoph Columbus in Amerika angekommen sein soll. In den folgenden Jahrhunderten spielte Terceira immer wieder eine bedeutende Rolle als Militärstützpunkt und war wegen seiner günstigen geographischen Lage ein beliebter Zwischenstop der Handlungsreisenden und Seefahrer. Dies ermöglichte der Insel zwar Reichtum und Verpflegung mit exotischen Gütern aller Art, brachte sie jedoch auch ins Visier zahlreicher Piraten, wie beispielsweise des englischen Freibeuters Sir Francis Drake. Nachdem die Insel lange umkämpft wurde, fiel sie im 19. Jahrhundert wieder in den Besitz der Portugiesen, die Terceiras heutige Hauptstadt Angra do Heroísmo vorübergehend auch zur Hauptstadt Portugals ernannten. Die US-amerikanische Regierung nutzt Terceira noch heute als eine wichtige Militärbasis im Atlantik, und die dort stationierten Soldaten sind ein gut integrierter Teil der Bevölkerung. Die vielen Jahrhunderte der unterschiedlichsten kulturellen Einflüsse machten aus den auf Terceira lebenden Menschen ein fröhliches und unbekümmertes Volk, das gerne rauschende Feste feiert und Besuchern ihrer Insel immer offen und tolerant begegnet. Unter dem Einfluss der Spanier hat sich auf Terceira auch eine in der ganzen Welt einzigartige Art des Stierkampfes entwickelt.

Die Renaissancestadt Angra do Heroísmo – Ein Paradies für Kulturliebhaber

Angra do Heroísmo, die portugiesisch verwaltete Hauptstadt Terceiras kann mit fast 12 000 Einwohnern als eine kleine Großstadt, vor allem gemessen an den Verhältnissen des Azoren-Archipels bezeichnet werden. Ihr Name bedeutet auf Deutsch „Bucht der Heldenhaftigkeit“ und wurde der Stadt im 19. Jahrhundert von der portugiesischen Königin II. da Gloria wegen der Hartnäckigkeit ihrer Einwohner während des Miguelistenkriegs verliehen. Angra do Heroísmo wurde bereits 1534 ein wichtiger Sitz der Bischöfe unter Papst Paul III. und erwarb im selben Jahr das Stadtrecht als „Cidade“. Wegen ihrer langen Geschichte als bedeutender Handelshafen, Zufluchtsort zahlreicher portugiesischer Monarchen und der Herrschaft Spaniens gilt sie als die älteste und gleichzeitig kulturell interessanteste Stadt der Inselgruppe. Heute ist Angra do Heroísmo das touristische Zentrum von Terceira und hält für kulturinteressierte Reisende unzählige Sehenswürdigkeiten parat. Die eindrucksvollen und bunten Fassaden der Renaissancehäuser, die im Schachbrettmuster angelegt wurden, ziehen sich von der Bucht der Stadt die Hänge hinauf und prägen das romantische und leicht überschaubare Stadtbild. Wegen der zahlreichen imposanten Paläste, alten Klöster, Herrenhäuser, Museen und Kirchen in der Altstadt wurde Angra do Heroísmo im Jahr 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Wer die Kulturdenkmäler der Stadt im Rahmen eines Rundgangs und gemütlichen Bummels ausgiebig erkunden möchte, sollte mindestens einen ganzen Tag einplanen.

Als größte Kirche der Stadt blickt Sé de Sao Salvador auf eine turbulente Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1570 reicht, als mit der Errichtung des Bauwerks begonnen wurde. Die Kathedrale wurde im Jahr 1618 fertiggestellt und beeindruckt bis heute durch ihre drei Kirchenschiffe, die weißgelbe Fassade mit hohem Giebel und Portikus und das mit weißblauen Fliesen in Fischgrätmuster verzierte Dach. Der Innenraum der Kathedrale beherbergt einen Chor mit einer runden Apsis, eine prachtvolle Gewölbedecke, einen mit Silber verkleideten Altar und eine beeindruckende Sammlung von kostbaren Kirchengütern aus mehreren Jahrhunderten. Im Jahr 1980 wurde die eindrucksvolle Kirche durch ein Erdbeben, dem fünfzig Menschen zum Opfer fielen, stark beschädigt, was zwei Jahre später zum Einsturz beider Glockentürme führte. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten erstrahlte Sé de Sao Salvador im Jahr 1985 in neuem Glanz und wurde ein zweites Mal als Kathedrale eingeweiht. Die UNESCO förderte auch den originalgetreuen und schnellen Wiederaufbau vieler anderer, im Zuge des Erbebens zerstörter Gebäude und stellte die gesamte Altstadt im Jahr 1984 unter Denkmalschutz. Für die vielen Menschen, die im Zuge des Erbebens ihre Wohnungen und Häuser verloren, ließ die Stadtregierung in Rekordzeit neue Gebäude im Westen von Angra errichten. Ein kleines Denkmal nahe dem Eingang der Kathedrale erinnert heute daran, dass Papst Johannes Paul II. der Stadt und ihrer wichtigsten Kirche im Jahr 1991 einen Besuch abstattete.

Gleich hinter Sé de Sao Salvador liegt der Palacio Bettencourt, der im 17. Jahrhundert als Wohnsitz einer aus Spanien stammenden Adelsfamilie erbaut wurde. Dieses prachtvolle Barockhaus mit seiner eindrucksvollen Steinmetz-Fassade kann heute besichtigt werden und begeistert vor allem durch das aufwendig gestaltete Treppenhaus mit Kachelbildern, die die Geschichte der Stadt darstellen. Heute beherbergt das Gebäude, das die Familie im Jahr 1887 der Stadtverwaltung verkaufte, die große Bibliothek und das Stadtarchiv, in dem über zwei Millionen Dokumente und alte Schriften untergebracht sind.

Wer mehr über die Geschichte der Hauptstadt erfahren möchte, sollte auch das an der Praha Velha gelegene Rathaus Pacos da Conselho aus der Gründerzeit besuchen. Sowohl die aufwendigen Glasfenster als auch die kostbare Einrichtung des Sitzungssaales aus Jakarandaholz, die in einer Lissaboner Werkstatt hergestellt wurde, zeugen vom einstigen Wohlstand der Stadt durch den Handel. Zahlreiche kulturhistorisch wertvolle Gegenstände, wie eine aufwendig von Hand bestickte Fahne, ein Geschenk der Königin Maria II., vier Schlüssel aus Gold, die einst das alte Stadttor schlossen sowie zahlreiche Ölgemälde und Kronleuchter können hier besichtigt werden.

Terceira

Terceira ©iStockphoto/Oliver Hoffmann

Als wichtigstes und ältestes Kloster der Hauptstadt Terceiras gilt das im Jahr 1545 erbaute Convento de Sao Goncalo. Zu der prachtvollen Anlage, die noch heute als Wohnsitz einiger Nonnen dient und einen Kindergarten beherbergt, gehört auch die eindrucksvolle Igreja de Sao Goncalo. Obwohl die Kirche von außen eher unspektakulär und klotzig wirkt, ist der Innenraum durch die zahlreichen Kunstwerke, darunter die holzgeschnitzten und vergoldeten Aufsätze des Altars, die aufwendigen Deckenmalereien, zahlreiche aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gemälde, Heiligenbilder und Fliesengemälde sowie das prachtvolle Chorgitter und das riesige Kruzifix absolut sehenswert.

Das im 18. Jahrhundert gegründete Franziskanerkloster Convento des Sao Francisco wurde im Zuge des Erbebens von 1980 ebenfalls stark beschädigt und in den frühen Achtzigerjahren umfassenden Renovierungsarbeiten unterzogen. Heute beherbergt die Anlage das Museo de Angra do Heroísmo, wo Besucher eine umfangreiche Sammlung von Militärgegenständen, Gemälden, Porzellan, Musikinstrumenten und Statuen bewundern können. Unmittelbar neben dem Kloster befindet sich die im romanischen Stil erbaute Kirche Igreja de Sao Francisco, in der heute zahlreiche Gemälde des heiligen Franziskus, unzählige Heiligenbilder aus dem Barock und andere eindrucksvolle Kunstschätze untergebracht sind. Sehenswert ist auch die Sakristei, deren Innenraum mit einem steinernen Brunnen, einer Truhe aus kostbarsten Palisanderholz, indo-portugiesischen Figuren aus Elfenbein sowie einer vergoldeten Zedernholzdecke geschmückt ist. Ebenso sehenswert sind die Kirche Igreja do Colegio aus dem 17. Jahrhundert, die Kapelle Ermida de Nossa Senhora da Saude und das Jesuitenkolleg Palacio dos Capitaes Generais.

Wer nach der Besichtigung dieser einzigartigen Kulturdenkmäler noch Zeit und Energie übrig hat, sollte auch am am Basaltbrunnen Chafariz da Boa Nova, an der Kaimauer des alten Fährhafens Porto das Pipas, an der Markthalle des Mercado Duque de Branganca und am alten Militärkrankenhaus Hospital da Boa Nova vorbeischlendern.

Der Jardim Duque do Donatario, von den Einheimischen auch Jardim Publico genannt, ist der größte Park der Stadt und bietet Besuchern eine Möglichkeit, sich nach der langen Kulturtour durch die imposanten Bauwerke Angras ein wenig zu erholen. Inmitten von Magnolien, Palmen, Drachenbäumen, Zitronen- und Eukalyptussträuchern und hohen Farnen entspannen sich hier Einheimische und Touristen gleichermaßen. Der vom belgischen Architekten Francisco Gabriel angelegte Stadtpark beherbergt neben einem kleinen See, einem romantischen Pavillon, einem aus Bronze gegossenen Denkmal des Dichters Almeida Garrett und den Büsten zahlreicher wichtiger Bürger der Insel auch ein Café mit kostenlosem Internet-Zugang. Vom im Jahr 2004 angelegten Park Jardim dos Corte-Reais aus erhält man einen atemberaubenden Ausblick über die Bucht der Stadt.

Praia da Vitória und die malerischen Küstenstädtchen Terceiras

Als zweitgrößte Stadt der Insel hat Praia da Vitória zwar nicht annähernd so viel an Kultur zu bieten wie Angra do Heroísmo, begeistert jedoch durch einen malerischen, original erhaltenen alten Stadtkern und einen paradiesischen weißen Sandstrand, der ihr auch ihren Namen einbrachte. In Praia da Vitória sind die Einflüsse der US-amerikanischen Lebenskultur am stärksten zu spüren, denn die Militärbasis liegt nur wenige Kilometer entfernt. Die kleine Stadt bietet zwar kein pulsierendes Nachtleben wie Angra do Heroísmo, verfügt jedoch über einige empfehlenswerte Hotels und Restaurants in entspannter Atmosphäre. Darüber hinaus gelangt man von Praia da Vitória aus schnell an die Nordseite und die atemberaubende Vulkanlandschaft im Hinterland der Insel. Auch die zahlreichen unberührten Dörfer und Fischerstädtchen entlang der Küsten gewähren einen authentischen Einblick in die Lebenskultur der Menschen auf Terceira. Jedes Dorf, und ist es auch noch so klein, besitzt seinen eigenen Império, eine üblicherweise reich und individuell verzierte Kapelle des Heiligen Geistes. Vor allem das an der nördlichen Seite der Insel gelegene Dörfchen Biscoitos sollten sich Besucher nicht entgehen lassen. Es ist bekannt für seine lokale Produktion von hochqualitativem Verdelho-Wein und das nahe, natürlich geformte Schwimmbecken aus erkaltetem Vulkangestein.

Unberührte Natur im Inneren der Insel

Terceira ist fast ausschließlich dort besiedelt, wo eine unmittelbare Nähe zum Meer besteht. Im Hinterland der Insel kommen Fans von Natururlauben voll auf ihre Kosten, denn hier lockt die Terra Brava, das „wilde Land“ mit Wanderrouten und Entdeckungstouren. Waldbewachsene Berghänge, Weidewiesen für Kampfstiere und erloschene Vulkankrater bilden ein einzigartiges Landschaftspanorama. Durch die vielen Vulkane, aus denen die Insel besteht, sind im Laufe der Geschichte unzählige Höhlen aus Lavagestein entstanden, deren ungewöhnliche Gesteinsformationen jeden Abenteurer begeistern. Die bekannteste und größte Höhle der Insel ist die Algar do Carvao, die über hundert Meter in die Tiefe ragt und sich vor geschätzten 2000 Jahren herausbildete. Das gesamte Gebiet um diesen Vulkanschlot wurde zum Naturreservat erklärt und ist heute durch die intensive Arbeit von Naturwissenschaftlern gut begeh- und erreichbar. Ein stabil gebautes Treppensystem führt die Besucher hinab ins Innere der Höhle, wo sich in neunzig Metern Tiefe ein unterirdischer und etwa fünfzehn Meter tiefer See befindet. Besonders eindrucksvoll ist ein Besuch um die Mittagszeit, wenn die Sonne senkrecht in die Höhle fällt und die mit Moosen und Flechten bewachsenen Innenwände in intensivem Grün erstrahlen lässt. Die zweite berühmte Höhle Gruta de Natal wirkt wegen der außergewöhnlichen Steinformationen in den insgesamt fast 700 Meter langen Gewölbeschächten wie eine verzauberte Fantasiewelt. Die Höhle, deren Böden ganz von geronnener Lava bedeckt sind, kann über ein kleines Steinhaus am Eingang betreten werden und liegt in unmittelbarer Nähe zu den Lavafeldern von Misterio Negro. Eine weitere interessante Höhle ist Furna d’Àgua, deren Quelle viele Gemeinden der Insel mit Trinkwasser versorgt. Im Zuge einer Besichtigungstour können Besucher neben der vom Wasser betriebenen Elektrizitäts-Turbine auch zahlreiche Stalaktiten und Stalagmiten erblicken. Viele Höhlen und Grotten auf der Insel können Abenteurer in Begleitung von ausgebildeten Forschern im Rahmen von organisierten Touren besuchen.

Dass die Vulkane der Insel an vielen Stellen immer noch aktiv sind, können Fans von Naturschauspielen in der Nähe der Schwefelquellen von Fumas do Exofre hautnah erleben. Hier dringen die heißen Gase aus der Erde an die Oberfläche und erzeugen eine einzigartige Stimmung. Der ständige Austritt von Schwefel hat auf dem Vulkanfeld für einen kompletten Rückgang der Vegetation gesorgt. Lediglich um die Löcher der Schwefelquellen sind Moose angesiedelt, was der ganzen Gegend der Fumas do Exofre eine einzigartige Optik verleiht. Wer das Naturschauspiel von weitem betrachtet, erhält den Eindruck, einen brennenden Buschwald zu erblicken. Wenn die Witterung passt und die Gasbelastung nicht zu hoch ist, können die Besucher dieses Naturschauspiel auf einem beschilderten Rundweg, der etwa eine Viertel Stunde in Anspruch nimmt, hautnah erleben.

Naturschutzgebiete auf Terceira

Ihre prachtvolle Flora und Fauna macht die Insel auch zu einem beliebten Urlaubsziel für leidenschaftliche Pflanzenkenner. Die Vegetation auf den Azoren ist aufgrund des günstigen Klimas üppig und umfasst viele exotische Pflanzen- und Baumarten, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. Eine besondere Pflanzenvielfalt kann in den Naturschutzgebieten im Norden Terceiras angetroffen werden, wo die Landschaft der lila Insel besonders üppig blüht. In den zahlreichen Wäldern der Naturreservate Monte Brazil und Reserva Florestal Natural Parcial do Boscoito de Ferraria, die auch von den Einwohnern der Insel als beliebte Ausflugsziele frequentiert werden, können Besucher den Pflanzenreichtum der Azoren hautnah erleben. Dichte Wälder wechseln sich hier mit hohen Felsformationen ab, die auf zahlreichen Wanderrouten erklommen werden können. Viele der Anhöhen gewähren atemberaubende Ausblicke über die paradiesischen Buchten der Insel und stellen perfekte Orte zum Abheben mit dem Drachenflieger dar. Die felsige Hügellandschaft eignet sich auch perfekt zum Klettern. Zahlreiche Bergsteigerschulen wie Chupa Cabras oder Grota de Medo bieten für Anfänger Kurse an. Wer es lieber gemütlich angeht, kann die Gegend auf dem Rücken eines Esels oder Pferdes, auf einem ausgeliehenen Fahrrad oder einfach nur zu Fuß erkunden. Für Familien mit kleinen Kindern bietet die liebevoll gestaltete Abenteuerparkanlage Quinta do Galo aufregende Touren mit dem Geländewagen an.

Meeresurlaub vom Feinsten

Nicht nur die größeren Städte Praia da Vitória und Angra do Heroísmo verfügen über Zugänge zu herrlichen Sandstränden und dem tiefblauen Meer, auch an vielen kleinen Orten der Insel sind lange Strände angeschlossen, die sich perfekt für Badeurlaube mit der ganzen Familie eignen. Weniger touristisch und daher bei den Einheimischen beliebter sind die zahlreichen Felsstrände und von Lava geformten Naturschwimmbecken, wo das Meer und die Natur gänzlich unberührt sind und Besucher in ruhiger Atmosphäre die Seele baumeln lassen können. Diese Naturbecken, wie beispielsweise Negrito, Silveira oder Porto Martins sind für Besucher perfekt eingerichtet und ermöglichen ein Badeerlebnis der besonderen Art. Zahlreiche Unternehmen auf der Insel bieten darüber hinaus Freizeitaktivitäten für jeden Anspruch. Neben Tretbootfahren, Wasserski, Windsurfen oder Touren mit dem Wasserscooter können Urlauber auch organisierte Ausflüge auf Beobachtungsbooten buchen, um Delphine oder Wale zu sichten. In der Bucht von Angra do Heroísmo befindet sich ein Unterwasserpark, der von Archäologen betrieben wird und der Öffentlichkeit zugänglich ist. Das unberührte Meer um Terceira bietet einen perfekten Lebensraum für viele Lebewesen und Pflanzen und ist deshalb ein wahres Eldorado für Taucher. Entlang der Küstenabschnitte bieten zahlreiche Schulen und Einrichtungen Tauchkurse an und stellen für besonders Abenteuerlustige sogar Lizenzen für die Unterwasserjagd aus.